Stadtführungen

Die Stadtführungen fallen aufgrund der Corona-Krise bis einschließlich August 2020 aus, bzw. werden auf das Jahr 2021 verschoben.
Wir wünschen allen stadtgeschichlich intereressierten Bürger/innen eine gute und gesunde Zeit bis dahin.

Grußwort

Das Jahr 2019 ist kein epochales Jubiläumsjahr für Weil am Rhein. Aber der Blick auf die vielen neuen Stadtführungen zeigt, dass wir auch in neuerer Zeit viele kleine Jubiläen haben, die eine größere und breitere Aufmerksamkeit verdienen. Vom 850jährigen Jubiläum des einstigen Fischerdorfs Märkt über das 200jährige wechselhafte Bestehen der Inka-Tapete in Ötlingen, dem 110jährigen Bestehen des Verschiebebahnhofs bis zum 90. Geburtstag der Stadterhebung, von den 30jährigen Bau-Jubiläen des Vitra Design Museums und der Katholischen Kirche St. Peter und Paul bis zur Eröffnung des Museums Weiler Textilgeschichte vor 25 Jahren: Geschichte in der Stadt hat viele Facetten. Viele Jubiläen gründen sich auf dem Engagement einzelner Menschen oder engagierter Gruppen.

Wer etwas gesehen hat, muss es noch lange nicht verstanden haben. Kinder haben die meisten Fragen und deshalb sollten alle Eltern von Kindern im Grundschulalter auch wissen, dass Stadtführungen sich längst nicht nur an ältere Leute richten. Sondern an alle. Im Jahr 2020 gehört Willibald Weiler zu den Stadtführern. Denn aus den Augen von Kindern wird die Stadt oft ganz anders gesehen. Wie wir schon häufiger bei den Stadtspaziergängen im Rahmen des Projektes "Kinderfreundliche Stadt" erfahren haben. An die Fantasie der Zuhörer appellieren auch andere Führungen wie der Besuch von Kleinhüningen. Aber auch die Zukunft kann bei Stadtführungen beleuchtet werden. Wenn die neue Mitte der Stadt rund um die Johannisgemeinde angeschaut wird. "Merke", würde der Hausfreund in Hebels Kalendergeschichten sagen: "….es gibt viel Spannendes und Neues zu entdecken", wenn man sich den StadtführerInnen anvertraut.

Viele gute Anregungen und viel Spaß dabei wünscht Ihnen

Wolfgang Dietz

Oberbürgermeister

Organisatorisches

Falls nicht anders angegeben:

Führung 5,00 Euro pro Person

Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre kostenlos

Dauer ca. 90 Minuten

Keine Anmeldung erforderlich

Wichtig: Die aufgeführten Termine, Treffpunkte und Zeiten können sich ändern.

Bitte entnehmen Sie die endgültigen Termine der Tageszeitung oder rufen Sie vorher an unter Telefon 07621/ 704-413

Gruppenführungen

Individuell vereinbarte Gruppenführungen können für 99,00 Euro (Fremdsprache: 110,00 Euro) für 90 Minuten angeboten werden. Bitte schicken Sie für eine Anfrage eine E-Mail an: vhs@weil-am-rhein.de

25 Jahre Kulturzentrum Kesselhaus - Sonntag, 15. März 2020, 15:00 Uhr

Treffpunkt: Kesselhaus

Stadtführerin: Tonio Paßlick

Im Mai 1995, vor 25 Jahren wurde die letzte Etappe des soziokulturellen Kulturzentrums Kesselhaus mit der Einweihung der Ateliers und des Kulturcafés abgeschlossen und mit einem fünfwöchigen Regio-Kultursommer gefeiert. Kulturamtsleiter Tonio Paßlick hatte damals das Konzept entwickelt und gemeinsam mit dem damaligen Bauamtsleiter Helmut Limberger realisiert. Er kann lebhaft schildern, mit welcher Euphorie damals urbane Kultur im Grenzbereich vorangetrieben wurde. Er erzählt von Menschen, Anekdoten und Projekten, die überregional Furore machten. Von Theaterstücken, die in einem Gebäude des Schwarzenbach-Areals uraufgeführt wurden, bevor das Gebäude abgerissen wurde. Von einer Oper auf sieben Bühnen und von internationalen Künstlern in Friedlingen.

Hörst du nicht die Glocken?! - Sonntag, 10. Mai 2020, 15:00 Uhr

Treffpunkt: Kerngassbrunnen, Ecke Große Gass/Kerngasse Haltingen

Stadtführerin: Susi Engler

Glocken begleiten unser Leben auf vielfältige Art und Weise. Bei der Glockenführung wird Susi Engler passende Orte aufsuchen und Geschichten über Menschen, Gebäude und Begebenheiten in Haltingen erzählen. Einiges existiert noch, manches ist Vergangenheit und natürlich ist manches auch Zukunftsmusik! Die Führung endet bei der Haltinger St.-Georgs-Kirche mit einem Umtrunk mit Haltinger Glockenwein.

Kirchenbesucher und stille Zecher - Sonntag, 17. Mai 2020, 15:00 Uhr

Treffpunkt: Kircheneingang, ev. Kirche Alt-Weil

Stadtführer: Siegert Kittel

Sonntags gehen die Uhren anders – überall, auch in Weil am Rhein. Über viele Jahrhunderte ähnlich hat sich der Sonntagsbrauch inzwischen sehr verändert. Nicht nur der früher übliche Kirchgang ist entfallen… Wie einst und heute in Weil am Rhein der Sonntag ablief, zeigt Siegert Kittel bei seinem Sonntagsspaziergang, garniert mit Sonntagseinsichten aus der Weltliteratur. Die Führung endet beim Vitra-Café, wo es die Möglichkeit gibt, sich einen Sonntagskaffee zu gönnen.

150 Jahre Hermann Daur - Sonntag, 07. Juni 2020, 16:00 Uhr

Führung durch Ötlingen mit anschl. Wanderung zur Daur-Hütte

Treffpunkt: Hinter der Kirche beim Hermann-Daur-Denkmal

Stadtführerinnen: Rena Hadji-Cheykh und Susi Engler

In diesem Jahr wäre Herman Daur, der bekannte Maler des Markgräflerlandes, der in Ötlingen seinen Wohnsitz und sein Atelier hatte, 150 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass laden die Stadtführerinnen zu einer besonderen Doppelführung ein. Rena Hadi-Cheykh führt vom Hermann-Daur-Denkmal hinter der Kirche bis zu seinem Atelier im Hof vom Inka-Café. Im Anschluss der Führung besteht die Möglichkeit, gemeinsam mit Susi Engler zur Daur-Hütte zu wandern, etwas über die Herkunft dieses markanten Ausflugszieles zu erfahren und bei einem kleinen Apéro den wunderbaren Ausblick zu genießen.

Dorfrundgang: 1 Stunde: 5 Euro

Dorfrundgang + kleine Wanderung zur Daur-Hütte mit Apéro:

3 Stunden: 15 Euro

Auf den Spuren von Hilde Ziegler - Sonntag, 21. Juni 2020, 16:00 Uhr

Literarischer Spaziergang

Treffpunkt: Vor der ev. Kirche Alt-Weil

Stadtführerin: Hildegard Vierhuff-Bocks

Hilde Ziegler wuchs in Alt-Weil auf und hat dem Ort und seinen Menschen ein bewegtes Bild ihrer Kinderjahre während der Kriegszeit hinterlassen. Mit ihren präzisen Beobachtungen von Zeit und Mitmenschen machte sie sich weit über die Weiler Grenzen hinaus bekannt. Im Juni 2020 wäre sie 81 geworden. Der literarische Spaziergang durch Alt-Weil möchte sie noch einmal lebendig werden lassen und führt zu den Orten von Hilde Zieglers Beobachtungen. Textbeispiele veranschaulichen ihren scharfen Witz. Alemannische Textteile werden von Anita Möhring vorgetragen. Die Führung endet am Mühlenrain in Alt-Weil.

Bagger, Schaufel – alles für die neue Mitte - Sonntag, 30. August 2020, 16:00 Uhr

Treffpunkt: Firma Hieber, Einfahrt Breslauer Straße

Stadtführerin: Monika Merstetter

Vieles hat sich getan in den vergangenen zwei Jahren zwischen der Römerstraße und der Hangkante. Monika Merstetter hat viele Informationen über die verschiedenen Großbaustellen zusammengetragen. Da ist das Gebiet Hohe Straße, wo Wohnraum für über tausend Menschen am Entstehen ist. Der Messeplatz, der seit ein paar Jahren Zug um Zug bebaut wird. Der Neubau des Gemeindezentrums um die Johanneskirche. Und nicht zuletzt die Bebauung der Hangkante, die das Stadtzentrum stark verändern wird. An der Hangkante wird der Spaziergang enden.

Kraftorte am Tüllinger und in der Umgebung - Sonntag, 04. Oktober 2020, 15:00 Uhr

Treffpunkt: Kirche in Obertüllingen

Stadtführerin: Syliva Kerner

Jeder kennt sicherlich einen Ort, an dem er sich besonders wohl oder geborgen fühlt und an dem er vielleicht auch Kraft schöpfen kann. Schon seit frühesten Zeiten haben die Menschen, die noch eine engere Beziehung zur Erde hatten als wir, solche Plätze erspürt und ihnen als Kraftorte eine besondere Bedeutung beigemessen. Sylvia Kerner wird von solchen Orten und ihrer Bedeutung erzählen. Die Führung endet an der evangelischen St. Georgs-Kirche in Haltingen.

Das einstige Fischerdorf Kleinhüningen - Sonntag, 11. Oktober 2020, 15:00 Uhr

Treffpunkt: Tramhaltestelle "Wiese" in Kleinhüningen (CH), Tramlinie 8

Stadtführerin: Sabine Theil

Der 30-jährige Krieg führte auch in unserer Region zu viel Elend und Armut. Aufgrund Geldmangels sah sich Markgraf Friedrich V. von Baden-Durlach 1640 gezwungen, das verwüstete Fischerdorf Kleinhüningen an Basel zu verkaufen. Sabine Theil erzählt aus dem Leben des einstigen Fischerdorfs, wo auch Landwirtschaft und Handwerk betrieben wurde. Sie verrät, warum viele Basler Herrschaften ihre Wäsche den Kleinhüninger Wäscherinnen brachten und gibt Einblicke in Besonderheiten sowie in die Entwicklung vom Fischerdorf über die Industrie-Ansiedlungen bis hin zu den einschneidenden Veränderungen des Hafenbaus. Auch heute noch gibt es versteckte malerische Winkel zu entdecken, die noch an das einstige Fischerdorf erinnern. Die Führung endet an der Tramhaltestelle „Kleinhüningeranlage“. Hier kann man mit der Tramlinie 8 nach Weil am Rhein zurückfahren oder in eines der umliegenden Gasthäuser einkehren.

Auf den Spuren von Willibald Weiler - Sonntag, 18. Oktober 2020, 15:00 Uhr

Treffpunkt: Rathausbrunnen, Rathausplatz

Stadtführerin: Susanne Volk-Augustin

Wer kennt ihn nicht, den kleinen Holzstuhl, der sich aufgemacht hat, die Stadt der Stühle auf einer abenteuerlichen Reise zu erobern? Jetzt lebt er hier in Weil am Rhein, wenn er nicht wieder neue Abenteuer besteht. In bisher vier Kinderbüchern hat Daniela Heim seine Erlebnisse aufgeschrieben. Susanne Volk-Augustin folgt den Spuren von Willibald Weiler vom Rathausbrunnen zu den Riesen-Stühlen durch die Gartenstadt, den „Schlaich“-Turm hinab bis zum Tatzelwurm im Dreiländergarten. Unterwegs gibt es viel zu entdecken mit lustigen Überraschungen. Zum Schluss können die Kinder am Spielplatz Tatzelwurm ihren Rucksack auspacken, vespern und sich so richtig austoben.

Wegstrecke (einfach): 1,5 km

Die Kinder müssen jeweils von einem Erwachsenen begleitet werden.

Preis pro Kind: 8 Euro (Begleitperson ist inklusive)

Anmeldung über die VHS, Kursnummer 201-04009

Film: Weil am Rhein – Im Wandel der Zeit - Sonntag, 08. November 2020, 16:00 Uhr

Treffpunkt: Großer Saal Haus der Volksbildung, Humboldtstraße 5

Stadtführer: Dieter Zöbelin

Wie hat sich die Stadt seit der Jahrtausendwende verändert?

Der Film in Full HD, im Format 16:9, zeigt in allen Stadtteilen wie Bauprojekte der letzten zwanzig Jahre die Stadt Weil am Rhein geprägt haben. Die Zollfreie Straße, der Bau der Dreiländerbrücke, der Straßenbahnbau, die Eisenbahn, der Bau der zentralen Feuerwehrwache, die Hohe Straße mit den Neubauten der Wohnbaugesellschaft. Aber auch kleinere Bauprojekte bis hin zur Großbaustelle der Dreiländergalerie. Interviews zeigen auf, was sich Jugendliche wünschen und wie „Rückkehrer“ die Stadt heute sehen. Mit dem Ausblick in die Zukunft schließt der Film. Oberbürgermeister Wolfgang Dietz wird die Einführungsworte sprechen.

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