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Aeterna memoria – Erinnerungskultur und Lebenswirklichkeit im antiken Rom

Das Grabmonument war im antiken Rom nicht nur Symbol der Totenwelt, sondern zugleich Spiegel der Welt der Lebenden. Es dokumentierte Menschen aller Altersstufen, Geschlechter und sozialen Schichten – von Senatoren bis zu Sklaven – und schuf eine dauerhafte Verbindung zwischen Diesseits und Jenseits. Die Vorstellung eines Weiterlebens nach dem Tod war tief im römischen Denken verankert, wie ein Grabepigramm ausdrückt: Terra tenet corpus, nomen lapis atque animum aër – „Die Erde bewahrt den Leib, der Stein den Namen und die Luft die Seele.“

Zur Referentin Prof. Dr. Anne Kolb: Studium der Alten Geschichte, Klassischen Archäologie, Klassischen Philologie an den Universitäten Heidelberg und Oxford, Forschung und Lehre in Basel und Stanford, seit 2013 ordentliche Professorin für Alte Geschichte an der Univ. Zürich

Material

In Kooperation mit dem Verein für Heimatgeschichte und Volkskunde Weil am Rhein, e. V.